news | 1 Dezember 2015  

Relaunch LaDOC

DAS DOKUMENTARFILM-NETZWERK KÖLN

Dokumentarfilme zu machen ist spannend: Es bedeutet, Ideen zu entwickeln, mit realen Menschen zu drehen, eine ganz eigene filmische Dramaturgie entstehen zu lassen – und einem differenzierten Blick auf die Welt Ausdruck zu verleihen.

Dokumentarfilme zu machen ist auch anstrengend: Um professionell Filme zu drehen, muss man die Produktionslandschaft und Arbeitsweisen von Fernsehsendern und Filmförderungen kennen. Teilweise verlangt einem das „Drumherum“ viel Ausdauer, Risiko- und Kompromissbereitschaft ab. In der Hoffnung, gemeinsam die eigenen Produktionsbedingungen zu verbessern, treffen sich seit Herbst 2003 um die 25 unabhängige Kölner Autorinnen, Regisseurinnen, Cutterinnen und Kamerafrauen einmal im Monat zum Erfahrungsaustausch.

So unterschiedlich unsere Filme sind – in Schwarz-Weiß und in Farbe, auf Film und Digital, still und schrill – uns alle verbindet der Dokumentarfilm und die Idee, dass miteinander zu arbeiten sinnvoller ist als gegeneinander. Ob es einen weiblichen Blick auf die Realität gibt, oder ob unsere Arbeitsbedingungen typisch für Frauen sind, darüber herrscht bei uns Uneinigkeit. Einig sind wir uns darüber, dass wir voneinander lernen und profitieren können und es gemeinsam aussichtsreicher ist, unsere Ansprüche gegenüber Redaktionen und Entscheidungsträgern zu verteidigen.

 

LaDOC das sind

LaDoc Mitglieder

Bettina Braun – Christiane Büchner – Lisa Glahn – Angelika Huber – Corinna Liedke – Miriam Leuze –  Gesa Marten – Erica von Moeller – Natalie Muntermann – Caroline Nokel – Monika Pirch – Martina Pfaff – Rebekka Reich – Anke Schäfer – Luzia Schmid – Carolin Schmitz – Andrea Schultens – Helen Simon – Ariane Skupch – Sibylle Stürmer – Britta Wandaogo – Corinna Wichmann