Women are in Danger

Ausschnitt aus dem Graphic Recording von Christiane Büchner zu unserer Veranstaltung "Afghanistan - Women's Voices"

money,politics | 17 Dezember 2021  

Save Lives – Women are in Danger

Anlässlich der dramatischen Lage in Afghanistan hatten wir zusammen mit dem IFFF Anfang Dezember die Dokumentarfilmerinnen Sahra Mani (A THOUSAND GIRLS LIKE ME), Rokhsareh Ghaem Maghami (SONITA) und Sahraa Karimi zur Veranstaltung Afghanistan – Women’s Voices ins Kölner Filmhaus eingeladen.

Die Berichte unserer Gäste über die Situation von Frauen in Afghanistan haben uns sehr bewegt. Die Dokumentarfilmerin Sahra Mani und ihre Kolleginnen haben uns während der Veranstaltung eindringlich um Hilfe gebeten.

In den letzten Tagen konnten wir über das LaDOC Netzwerk bereits fünf Frauen schnell und unkompliziert helfen. Wir haben die Möglichkeit, weiteren Frauen aus Afghanistan sehr direkt zu helfen, wenn wir es schaffen, weitere Spenden aufzutreiben. Viele der Frauen sind Aktivistinnen und Künstlerinnen, die sich versteckt halten müssen. Neben der Angst von den Taliban aufgespürt zu werden, sind sie und ihre Familien akut von Hunger und Kälte bedroht.

English version here

Namen und Lebensumstände der Frauen können wir aus Gründen der Sicherheit nicht nennen. Wir bitten euch hierfür um Verständnis und um euer Vertrauen. Die Weiterleitung der Spenden organisieren Mitglieder des LaDOC-Netzwerks.

Wer uns unterstützen möchte:
Da LaDOC selbst kein eingetragener Verein ist, kooperieren wir für diesen Spendenaufruf mit dem Verein KIOSK Arts Exchange e.V. (Mehr Infos zu KIOSK siehe weiter unten)

Das Spendenkonto:

KIOSK Arts Exchange e.V. Volksbank Köln Bonn eG
IBAN DE 58 3806 0186 4909 6430 10
Betreff: Spendenaktion Afghanistan Women’s Voices

Ab 2021 gilt für eine Summe bis zu 300,- € der Überweisungsbeleg als rechtsverbindlicher Spenden-Nachweis. Wer spendet und von uns auf dem Laufenden gehalten werden möchte, schreibt uns bitte eine E-Mail.
Wer eine Spendenquittung für einen Betrag über 300 Euro braucht, schreibe uns bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben: Höhe der Überweisung, Datum der Überweisung, Name und Anschrift.

Da es jetzt schnell gehen muss, um weitere Frauen in einer äußerst gefährlichen Lage zu unterstützen, hoffen wir auf eure Solidarität.

 

Update am 25.12.21:

Eine Frau schrieb, dass sie das Geld mit fast vier weiteren Familie teilen kann und wird. Sie hat Essen und Heizkohle gekauft. Das Geld hat seine Bestimmung erreicht. Sie dankt uns allen von ganzem Herzen.

Eine Frau schrieb uns über ein Translater-Programm folgende Nachricht:

My family and I are in a really difficult situation, thank you for helping us in these difficult days,  may God protect you and wish you a happy new year. 

Thank you dear ones, may God protect you, 
I thank all those who were kind and helped.
 

Eine andere Frau schrieb:

Thank you very much for your kindness. I really do not know in which language to thank you. This help of yours is really valuable to us, you save people’s lives from death. 
May God grant you an endless reward. Really I’m crying when see ur helps to several families, they didn’t have any money to just buy bread.
There are many people who used to have a ordinary life and salary. We did not receive our salary for about 6 months, and only these salary make our lives better, but with the interruption of that life, it became exhausting and it was really difficult to buy bread. 

Many thanks as all you dears. I hope our country becomes secure I hope that my country will be calm and self-sufficient so that we do not bother the friendly countries.

 

Zu KIOSK Arts Exchange e.V. (Die Website befindet sich gerade erst im Aufbau.):

Alles begann mit einem Kunst-Projekt im Jahr 2010. Mit einer Webcam über der Eingangstür vernetzten die Künstlerin Petra Johnson und die Übersetzerin Sabine Müller zwei Kioske und deren Kund:innen miteinander. Der eine Kiosk stand in Köln-Ehrenfeld und der andere in Shanghai. Das war lange bevor Menschen und Kontinente durch die Pandemie digital zusammenrückten. Seit 2019 wird KIOSK Arts Exchange e.V. von Elfriede Schmitt, Christiane Büchner, Mirjam Leuze und Ursula Schmidt-Laukamp und anderen Menschen weitergeführt, um das Konzept weiterzuentwickeln.

Anstelle von Metropolen möchten wir die Idee, Stadtviertel – auf Kölsch Veedel – direkt miteinander in Austausch zu bringen, weiter verfolgen. Dabei sehen wir die Etymologie des Wortes Kiosk – das aus dem Persischen über das Türkische, Italienische und Französische in den deutschen Sprachgebrauch gelangte – als Leitmotiv für unser Verständnis von Kunst und Kultur:

Grenzen überschreitend und fluide, mit der Leichtigkeit einer Geste, wollen wir interdisziplinäre Kunst- und Kulturprojekte in den öffentlichen Raum bringen. Unter freiem Himmel, genauso wie in Wohnzimmern. In Gärten und in Kinosälen. In Städten und auf dem Dorf. In Köln, Karaganda und Kathmandu. In Deutschland und darüberhinaus. Wir möchten inspirieren, Verbindungen schaffen, Diskurse anstoßen und damit Kunst- und Kulturschaffenden und Aktivist:innen im weitesten Sinne einen Raum bieten, aus ihrer gewachsenen Umgebung heraus mit anderen konkreten Orten auf der Welt in Verbindung zu treten.

Save Lives – Women are in Danger


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