lectures | 1 Dezember 2015  

Sonntag, 20.12.2015 – LaDOC Lectures 2015 Spezial – Doppelfeature mit Werkstattgespräch und Branchenmeeting

LaDOC Lectures 2015 Spezial  „Sich dem eigenen Schmerz stellen“

Doppelfeature mit Werkstattgespräch und Branchenmeeting
20. Dezember 2015, 11.00
Filmhauskino Köln, Maybachstr. 111, 50670 Köln
Gäste und Filme
Regisseurin Tamar Yarom – „To See If I’m Smiling“ (Israel 2007)  
Robyn Damelin aus „One Day After Peace“ (Israel/Südafrika 2012)
Moderation: Bettina Braun und Monika Pirch (LaDOC)

Filmhauskino Köln, Maybachstr. 111, 50670 Köln

Eintritt (mit Imbiss): 9,50 €, erm. 6,50 €

Reservierung empfohlen. Tickets online unter www.dokumentarfilminitiative.de

Branchentreffen (auf Einladung) Anmeldung Elfriede Schmitt: elfriede.schmitt@gmx.biz

Eintritt (mit Imbiss): 9,50 €, erm. 6,50 €
Reservierung empfohlen. Anmeldung online hier
HINWEIS

Einlass ab 9.30 Uhr. Bitte holen Sie Ihre Karten verbindlich bis 10.30 Uhr ab!
Restkarten werden ab 10.30 Uhr verkauft.
Zum Einlass bitte gültigen Ausweis mit Lichtbild vorzeigen.

 

Tamar Yarom, Regie To See If I'm Shilling, © privat

Tamar Yarom, Regie To See If I’m Smiling, © privat

“Sich dem eigenen Schmerz stellen” Israel gehört zu den Ländern, wo sowohl Männer als auch Frauen Wehrdienst ableisten müssen. Gewalt gehört zum Alltag. In „To See If I’m Smiling“ befragt Regisseurin Tamar Yarom israelische Soldatinnen zu ihren Erfahrungen im Wehrdienst. Subtil entwickelt der Interviewfilm ein Bild von der Veränderung, welche die Frauen während der Zeit in der Armee erleben, und die sie am Ende mit der ganzen Härte der individuellen Erfahrungen isoliert zurücklässt. Miri und Erez Laufer begleiten in „One Day After Peace“ die Protagonistin Robyn Damelin auf ihrem Weg, den Tod ihres Sohnes, der als Soldat einem Attentat zum Opfer fiel, zu überwinden und um neue Strategien für Vergebung zu finden.

 

Publikumsgespräch mit Regisseurin Tamar Yarom und Protagonistin Robyn Damelin

In dem Doppelfeature mit diesen zwei außergewöhnlichen israelischen Dokumentarfilmen gehen die LaDOC Lectures 2015 am 20. Dezember im Filmhaus Kino, Köln zu Ende. In dem von den Regisseurinnen Bettina Braun und Monika Pirch moderierten Publikumsgespräch mit der Regisseurin Tamar Yarom und der Protagonistin Robyn Damelin aus „One Day After Peace“ geht es um Fragen, die nach der Arbeitsweise und den Produktionsbedingungen sowie dem Umgang mit der Realität vor und hinter der Kamera vor dem Hintergrund der politischen Situation im Land.

one day after peace - Robyn Damelin

Robyn Damelin, Protagonistin aus One Day After Peace, © Produktion

Über LaDOC und CoPro-Documentary Marketing Foundation

Das Kölner Film Netzwerk LaDOC, gegründet im Jahr 2003 von Absolventinnen der Kunsthochschule für Medien (KHM), präsentiert seit 10 Jahren ausgewählte Filme von Regisseurinnen aller Genres in dem eigens dafür entwickelten Kino-Programmformat „LaDOC Lectures“. Die besondere Qualität besteht darin, dass Filmschaffende selbst ihre Gäste auswählen, präsentieren und die Werkstattgespräche moderieren.

Das „LaDOC Lectures 2015 Spezial“ mit zwei Filmen und zwei Gästen aus Israel geht auf den Kontakt der Kölner Filmemacherin Tama Tobias Macht mit CoPro-Documentary Marketing Foundation in Tel Aviv zurück. Die Non-Profit-Organisation unterstützt seit 1998 die Koproduktion und Vermarktung von israelischen Dokumentarfilmen im In- und Ausland. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der jährlich stattfindende Coproduktionsmarkt. (Nächste Ausgabe: CoPro 18 vom 29. Mai bis 04. Juni 2016).

 

Weitere Informationen: www.copro.co.il   www.ladoc.de

 

Miri Laufer, Regie One Day After Peace, © Produktion

Miri Laufer, Regie One Day After Peace, © Produktion

Branchentreffen

Um das lokale Networking zu fördern, findet mit Unterstützung der Film und Medienstiftung NRW nach dem LaDOC Lectures 2015 Spezial ein Branchentreffen für interessierte KollegenInnen im Kinofoyer statt.

„To See If I’m Smiling“, Regie Tamar Yarom,

Israel 2007, 59 Min., DVD, hebr./engl., engl. UT, deutsch eingesprochen,

„One Day After Peace“, Regie Miri und Erez Laufer,

Israel / Südafrika 2012, 86 Min., Blueray, hebr. engl. UT, deutsch eingesprochen.

 

Links:

www.facebook.com/ladocfilmnetzwerk

www.copro.il

www.documentarfilminitiative.de

filmhauskino.de

Eine Veranstaltung von LaDOC in Kooperation mit CoPro-Documentary Marketing Foundation.

Gefördert vom Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes NRW und Stadt Köln, Kulturamt.

Mit freundlicher Unterstützung der Filmstiftung NRW und der dfi (dokumentarfilminitiative im Filmbüro NW) sowie Gruber’s Restaurant, tanmedia, formatstation, Medienpartner choices.

 

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